Da liegt einer im Keller, hilflos zwischen seinen Aktenordnern, kommt nicht mehr hoch. Trotzdem kommt kein Mitleid auf. Selbstgerecht denkt er über sein Leben nach: die Liebe zur Ehefrau, die er mit einer zweistelligen Zahl von Geliebten betrogen hat, die Liebe zu den Kindern, die ihn enttäuschender Weise nicht zurücklieben. Ebenso wichtig wie die Erinnerungen…
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Rainer Moritz: Die Farben von Paris
„Nein, nein, ein Roman, das klinge so hochtrabend“, lässt Rainer Moritz seinen Protagonisten, den Kunsthistoriker Rodney Rosenfeld stottern, als er im Pariser Musée Marmottan gefragt wird, ob er sich von der Wissenschaft abwenden wolle. Zurzeit wollten ja so viele eine Art Wiedergutmachung an einer…
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Christiane Frohmann: Vier Wochen
Eine witzige und sehr heutige Vater-Mutter-Kinder-Geschichte. Man kann sie auf verschiedenen Ebenen lesen: als essayistisch angehauchte Erzählung einer Frau über die Abnabelung der Eltern von ihren Kindern (nicht umgekehrt), als kritische/satirische Darstellung unseres digital geprägten Lebens und – wenn man mag – auch als…
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Eva Menasse: Alleinruhelage
Ein Immobilienroman. Die Geschichte über ein Haus am See in Vogelsang, Ostdeutschland. Für Makler ein sogenanntes „besonderes Objekt“, eben in „Alleinruhelage„. Es ist Erinnerungsort, Ansprechpartner. Es birgt Konfliktpotenzial. „Nun, da ich mein geliebtes Haus verkaufen und verlassen werde, muss ich mir eingestehen, dass ich…

