Herrschaftliche Häuser, weitläufige Gärten mit üppiger Vegetation: In zwei italienischen Klassikern spielen sie Hauptrollen – als Metaphern der Abgeschiedenheit und Isolation, als Symbole eines verfallenden, verlorenen Paradieses. Giorgio Bassani veröffentlichte „Die Gärten der Finzi-Contini“, den autobiographischen Roman, mit dem er berühmt wurde, 1962. Er spielt in Ferrara, der Stadt seiner Jugend, in die er nach…
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Georg-Büchner-Preis 2026 für Christine Wunnicke
Ich freue mich sehr! Zwei ihrer Bücher habe ich gelesen. Beide sind im Berenberg Verlag erschienen (der seine Geschäftstätigkeit in diesem Jahr leider eingestellt hat). Der neueste Roman von Christine Wunnicke „Wachs“ (2025, als TB 2026) spielt in Paris im 18. Jahrhundert vor und…
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Anousch Mueller: Lori
Leni wohnt am „Ende der Welt“, in einem alten, nicht mehr genutzten Bahnhof, zusammen mit ihren Eltern und fünf Geschwistern. Eine scheinbar verwunschene Welt irgendwo auf dem Land in Thüringen. Natürlich trügt die Bullerbü-Idylle. Die Eltern sind da nicht ganz freiwillig hingezogen. Kindheitsfotos vor…
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Sarah Moss: Irland, England, Italien, Schottland
Edith, die Protagonistin und Erzählerin in „Ripeness“ hat vier Pässe: einen irischen, einen englischen, einen französischen und einen israelischen. Die beiden zuletzt genannten hat sie von ihrer Mutter, einer jüdisch-französischen Frau, die als Heranwachsende von ihren Eltern ins sichere England geschickt wurde, um dem…

